»Aber du sollst nicht weinen, Ma. Wer hat dir etwas getan? Ich werde es Pa sagen. Niemand darf dir etwas tun!«

»Aber die Mama war nicht gut gewesen und hatte Strafe verdient, Liebling.«

»Aber Mama! Wenn das der Papa hörte! Du bist doch meine liebste, beste, einzigste Mama.«

»Hast du mich denn so lieb, mein Engel?«

»So lieb!« jauchzte das kleine Geschöpf und umschlang mich mit ihren Armen. — —

Nein, ich kann es nicht von mir wälzen. Um des Kindes willen nicht.

Was sollte aus ihr werden, wenn sie den Glauben an die Mutter verlieren müßte? — — —


Meinem Manne geht es schlecht. Er leidet stark an Atemnot.

Wären wir erst in Nauheim. Ich darf ihn nicht verlieren, jetzt noch nicht. Ich würde wieder ganz einsam sein – denn noch kann mir mein Kind, meine Lou, den Gatten nicht ersetzen. —