Ach, ich bin so froh, so glücklich! Ich habe einen Platz gefunden, wo ich meinen Schmerz ausweinen kann. — —
Zeit zu langem Reden hatten wir nicht, dafür wird später übergenug Muße sein. Ich mußte vor allem meine Bitte anbringen, mir ein Plätzchen zu geben für meinen armen, toten Gatten.
Der Großvater wurde ernst.
»Das kann ich nicht, Liebling. Ich habe hier keine Rechte zu vergeben. Hier hat nur der Herzog zu bestimmen.«
Der Herzog? Oh, mein Gott! Daß ich daran nicht gedacht!
Mein Kopf brannte, meine Augen glühten.
»Der Herzog! So gehe ich zum Herzog!« rief ich aus.
»Du wolltest?« rief der Großvater.
»Weißt du, zu wem du gehst?« fragte die Großmutter.
»Ich weiß es. Und eben deshalb hoffe ich keine Fehlbitte zu tun. Und warum sollte ich nicht gehen? Nicht ich bin es, die sich hier zu schämen hat.«