Nun ist auch das vorüber.

Mein Wagen trägt mich rasch wieder zu meinem Kinde, das ich schon morgen den Großeltern bringen will.

Wenn ich alles überdenke, dann weiß ich selbst nicht, wie es gekommen ist.

Unter dem Vorwande, Grüße von einer Dame aus Amerika überbringen zu wollen, bat ich um eine Unterredung.

Ich vermochte kaum zu sprechen vor Aufregung, als ich endlich den lieben Alten gegenübersaß.

Wiederholt fing ich an, ohne doch ein Wort über die Lippen zu bringen. Wohl sah ich den prüfenden Blick des Großvaters, die nervös zitternden Hände der Großmutter.

Und als mir dann statt aller Worte Tränen aus den Augen stürzten, da war es auch um die Zurückhaltung der Großmutter geschehen.

Mit dem schluchzenden Ruf: »Lottchen, du bist es, Lottchen, mein Kind!« hielt sie mich umschlungen, und ich schluchzte den Jammer meiner Seele an ihrer treuen Brust aus.

Wäre ich doch schon früher zu ihnen gegangen!

Keine Frage nach dem, was ich gefürchtet! Ihnen war es genug, daß ich da war. —