Die Sünden der Väter. — —
Mir liegt auch alles so weit ab jetzt, der erneute schwere Verlust läßt mir alles klein erscheinen.
Ich habe kein rechtes Glück in der Welt. Alles wird mir genommen.
Ich muß daran denken, wie hoffnungsfreudig ich war, als mein Mann damals um mich warb. Noch einmal lag das Leben schön und begehrenswert vor mir. Nun liegt auch das wieder eingesargt drüben unterm Rasen. — —
Habe ich mein Gelöbnis gehalten?
War ich ihm ein gutes, treues Weib?
Ein guter Kamerad?
Ich war es! Ich habe meine Pflicht erfüllt. Nicht einmal den Mangel an Liebe hat er empfunden.
Ich habe ihn sehr hoch geschätzt, er war der Besten einer. —
Daß ich ihm keinen Sohn schenken konnte, einen Erben für sein Lebenswerk!