II.
Der neuen Welt zu.

Den ersten Tag auf See.

Der Abschied von den lieben Alten war schrecklich! Die Großmutter weinte zum Erbarmen. Und ich? Ich weiß nicht, es tat mir ja auch sehr leid, aber trotzdem – ich komme mir beinahe schlecht vor – ich freute mich! Freute mich auf die große, unbekannte Welt und auf all das Schöne, das sie mir vielleicht bringt.

Ich bin jung, und ein klein wenig von all den Herrlichkeiten der Welt ist das Leben mir doch auch schuldig.........?!

Das Wetter ist sehr schön, nur gegen Abend wurde es etwas bewegter. Hoffentlich behalten wir es so, daß ich nicht seekrank werde. Die Großeltern haben mich dem Kapitän sehr empfohlen, und er will gut auf mich aufpassen.

Er ist ein reizender Mensch und auch noch gar nicht so alt. Ich habe früher immer gedacht, die Kapitäne wären alle alt und grau. —


Den 29. Mai.

Ich habe kein Auge zugetan die ganze Nacht. Das Bett war entsetzlich hart. Ich bin nicht gewöhnt, nur auf der Matratze zu liegen. Und die Wolldecken zum Zudecken sind auch nicht besonders hübsch.