Er stotterte und schwieg.
»Da wollten Sie mir meinen Jungen selbst bringen, nicht wahr?« sagte ich kühl. Ich hatte mich gefaßt und mich darauf besonnen, wer vor mir stand. —
Er zog sein Taschentuch heraus und wischte sich den Schweiß von der Stirn, dann sagte er:
»Warum wollen Sie mir das antun, gnädige Frau? Sie kennen den Jungen gar nicht, und ich, ich habe ihn lieb.«
»Sie hätten ihn seinerzeit für immer haben können, nun ist es zu spät. Uneheliche Kinder gehören, soviel ich weiß, der Mutter. Und ich gedenke mein Recht geltend zu machen.«
»Aber ich habe ihn adoptiert!«
»Ohne meine Einwilligung!«
»Er wird nicht von mir wollen, haben Sie Erbarmen!«
»Haben Sie Erbarmen gehabt? Ich tue nur, was die Bibel lehrt: Auge um Auge, Zahn um Zahn.«
»So kann Sie nichts von Ihrem Vorhaben abbringen?«