Die letzten Tage waren unerträglich.
Der Knabe ist mir fremd, und alle meine Annäherungsversuche waren erfolglos. Noch ist kein gemeinsames Band zwischen uns. Nur mit Lou ist er bereits gut Freund.
Doch ist wenigstens sein Name mir vertraut. Sie haben ihm Großvaters Namen gegeben.
Konrad, ein schöner Name, und so echt deutsch.
Und ich will seinen Träger zum Amerikaner machen!
Ob es mir gelingen wird?
Ich hoffe es, ist er doch noch jung. —
Ich glaube überhaupt, es ist in erster Linie die Freude an der Reise, an dem Unbekannten, die ihn bewogen hat, so rasch und widerstandslos einzuwilligen.
Steckt doch in jedem jungen Menschen der Hang zum Abenteuerlichen.
Mag es sein, ich muß es hinnehmen. Später, im steten Umgang, und drüben, wo er ganz auf mich angewiesen ist, werden wir schon das heimliche Band finden, das uns verbindet.