»Schlag dir das aus dem Kopf,« sagte die Frau. »Du kannst hier nicht fort. Ich habe gestern deine Koffer holen lassen, die standen noch drüben am Pier, das kostet Geld. Das Kleid hier habe ich für dich bezahlt, kannst du mir das alles wiedergeben?« — —

Ach Gott, mein Geld! Daß ich daran nicht gedacht hatte! —

Ich hatte ja noch zweihundert Mark gehabt. Wo war meine Tasche? Alles fort!

»Wo ist mein Geld, meine Tasche! Ich hab' es doch mit hierher gebracht!« rief ich angstvoll.

»Du glaubst doch nicht, daß du hier bestohlen worden bist?« sagte die Frau höhnisch. »Wenn du Geld bringst, kannst du gehen; so lange bleibst du hier.«

Mit diesen Worten faßte sie mich an der Hand und zog mich wieder in den Salon.

Da ging es jetzt lustig zu. Sie sangen und tanzten wild durcheinander. – Und wie waren die Mädchen angezogen! Das war mir vorhin noch gar nicht so aufgefallen. —

Ich setzte mich ratlos wieder hin. Da kam auch schon wieder dieser Mensch und setzte sich neben mich.

Ich sah ihn gar nicht an. —

Es wurde Champagner gebracht, ich nippte kaum. So gut er mir unterwegs geschmeckt hatte, der Appetit war mir vergangen. — —