Den 4. Juli.

Nun bin ich schon über vier Wochen in diesem Hause und bin heute zum ersten Male in der frischen Luft gewesen. Mit »Madame« zusammen. Wir haben im Automobil eine Ausfahrt gemacht, ganz weit hinaus nach Bronxpark. Die Bronja sagt, das sei alles Berechnung von »ihr«.

Amerika feiert heute ein großes Nationalfest, da zeigt sie den Herren, was sie für gutes und schönes Material auf Lager hat.

Denn unter der Herrenwelt ist sie gut bekannt.

Sie fürchtet also wohl, daß mein Dicker bald wegbleibt. Ich wollte mich freuen, denn widerlicher kann keiner sein.

Und er hilft mir ja doch nicht heraus. — —

Ich habe also heute zum ersten Male dieses Land gesehen. Gesehen? Nein! Gesehen habe ich nichts davon. Ich wagte kaum aufzublicken. Ich meine, jeder Mensch muß es mir vom Gesicht ablesen, was ich bin. Sehr hohe Häuser sind hier, so viel wenigstens habe ich gesehen. Als ich die Bäume und Büsche im Bronxpark sah, mußte ich an zu Hause denken, und das Heimweh packte mich furchtbar.

Ich habe mich nachher sattgeweint. — — —