Im vergangenen Herbst, als sie wieder für einige Wochen allein war, ging sie mit einer befreundeten Familie zu einem Picknick.

Ein Herr, der mit von der Partie war, hatte sich den ganzen Tag sehr aufmerksam gegen sie gezeigt. Am Tage haben sie noch fast nichts getrunken, doch abends, als sie in einem Auto nach Hause fuhren, sind sie noch am Broadway in einem Hotel eingekehrt, um zu Abend zu essen. Bis in die Nacht hinein ist gegessen und getrunken worden. — —

Als sie am andern Morgen aufwachte, lag der Herr neben ihr im Bett. – Ihr Mann hat es erfahren, und sie sind geschieden.

»Hat mich der Alkohol hineingebracht, soll er mich auch wieder herausbringen, ich sauf' mich tot,« sagt sie lachend.

Aber dabei könnte man weinen. — — —


Ich bin krank, und ich möchte sagen, Gott sei Dank. Zumal auch der Arzt sagt, daß es nicht schlimm sein soll. Nur einige Tage Ruhe.

Der Doktor war erst recht ungezogen zu mir. So barsch und grob, daß mir die Tränen in die Augen traten.

Ich drehte mein Gesicht nach der Wand, damit er – und hauptsächlich die Madame – nichts sehen sollten.

Denn sie ist nicht aus dem Zimmer gegangen, solange der Arzt da war. Wahrscheinlich fürchtete sie, daß ich etwas sagen würde. —