Auch ein Standpunkt. — —


Ich habe heute die Madame um Geld gebeten und habe ihr gesagt, daß die Mädchen alle ihr Geld selbst aufbewahrten, nur ich bekäme keinen Pfennig.

»So, Geld willst du haben? Dann komm mal mit ins Garderobenzimmer, da will ich dir zeigen, wo dein Geld ist,« war die Antwort. —

Ach ja, das Garderobenzimmer. Ein riesenhaftes Kapital steckt in diesem Raum. Alle vierzehn Tage heißt es: es müssen neue Kleider angeschafft werden, in diesen vertragenen Fähnchen kannst du nicht jeden Abend dasitzen. —

Ich habe Kleider über Kleider, und doch nicht ein einziges, um als anständiger Mensch auf die Straße gehen zu können. — —


Heute war der Doktor wieder da, und morgen kommt Werner!

Ich bin wie von Sinnen. Ich muß wenigstens mein Buch zum Vertrauten machen, sonst, glaube ich, sprengt es mir die Brust.

Heute abend muß ich wieder unter die Decke kriechen und mein Glück in diese kleine Welt hinausschreien. —