Meine Angst, meine Scheu vor den Menschen war berechtigt.

Wäre ich nicht mit ausgegangen! — — —

Werner kam vorgestern von See. Er war so glücklich und zufrieden, er hatte eine schöne Reise gehabt und auch gut verdient, da er hin und zurück sein Zimmer vermietet hatte. —

Gestern Abend wollte er eine Stunde mit mir in ein Café gehen. Ich hatte keine rechte Lust und bat: »Laß uns zu Hause bleiben, da ist es viel schöner.«

Er hörte nicht auf mich.

»Du mußt auch mal raus, Schatz; du wirst mir sonst noch ganz melancholisch.«

Um ihm die Freude nicht zu verderben, gab ich nach, und wir gingen nach dem Viktoria-Café.

Anfangs war es nur schwach besucht, später setzte sich an den Tisch neben uns ein Trupp Herren.

Ich kannte niemand im ganzen Lokal.

Plötzlich fühlte ich, daß mich jemand beobachtete. Mir wurde unbehaglich, ohne zu wissen, warum.