Der auf dem Feld gekrochen.

Das Wachs hält nicht dem Feuer stand,

Den Bösen wird von Gottes Hand

All ihre Kraft gebrochen.

Hier hebt sich der Nebel: sofort donnern von der Burg Arques die Schläge der Kanonen. Die Kugeln zerreißen und zerrütten den Feind, je näher er sich herangewagt hatte. Das ist der Sieg und er verbürgt das Königreich. Nun gibt Gott gar nicht, oder gibt mit vollen Händen von dem, was sein ist, das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit. Auch dies erfährt Henri heute, ergriffen von Gottesfurcht. Coligny, der Sohn des Admirals, trifft bei ihm ein, aus Dieppe, für das nichts mehr zu fürchten ist, siebenhundert heran, zu den vorigen alten Arkebusieren der Religion wieder siebenhundert.

«Dich schickt Gott, Coligny!»

Henri hat nicht geklagt noch gebetet, solange es schlecht und eigentlich verzweifelt stand. Er ruft zu Gott im Glück, und um im Glück sich zu neigen. Lange, gefahrenvolle Stunden hat er mit den Hufen dies Schlachtfeld umgeackert, hat eingegriffen überall, jede seiner kleinen Truppen glaubte ihn immer zugegen. Hier hält er an. Er hat in Nebel und Ungewißheit hinein Namen gerufen und hat die Namen größer gemacht. Er hat seine kleinen Truppen, wo immer sein Helmbusch erschien, befestigt in Mut und Vertrauen. Den Schweizern hat er seine Treue gebracht für die ihre. Er hat mit den Toten am Wege gesprochen. Er hat Marschall Biron gelehrt, wer er ist. Er hat Glück gehabt. Sein Tag ist schon lang, aber nach dem Verwehen des Nebels geht auch sein Tag erst glänzend auf. Er wird nächstens sechsunddreißig Jahre alt, dies war nun erst die Jugend. Über sein Gesicht, das verklärt ist noch eher durch gehabten Kampf und bestandenes Leid als aus Freude, rinnen mit dem Schweiß die Tränen.

Von beiden Seiten drücken seine alten Krieger, Freiheitskrieger, Gewissenskrieger, den Feind ein: alle Kraft des Feindes ist gebrochen, sie aber singen. Rauher Jubel, Sturmglocken des Himmels, an deren unsichtbaren Stricken gerissen wird von der frommen Schar.

Indessen bringt die fromme Schar

Dem Herrn ihr Preis und Singen dar,