— Ja. Ich weiß. Wo es blaue und grüne Fliegen gibt, die die Nacht hell machen; wo es Vögel gibt so groß wie ein Fingernagel, die auf den Blumen leben; wo die Trauben an den Bäumen hinaufsteigen; wo es Brot in den Zweigen gibt und Milch in den Nüssen, und Frösche, die wie große Hunde bellen und — Dinge, — die ins Wasser gehen, — Kürbisse — nein — Tiere, die ihre Köpfe in eine Schale hineinziehen. Man legt sie auf den Rücken. Man macht eine Suppe daraus. Kürbisse — Nein — ich weiß es nicht mehr — helft mir.
— Der Teufel hol mich, meinte Mahot, Schildkröten vielleicht?
— Ja, sagte die Kleine. Schildkröten.
— Nicht das alles, sagte Mahot. Und dein Papa?
— Papa, der hat mich das gelehrt.
— Das ist stark, sagte der Indier. Gelehrt was?
— Alles was ich sage, die Fliegen, die leuchten, die Vögel und die — Kürbisse. Ihr müßt wissen, Papa war Seemann, bevor er die Schleuse eröffnete. Aber Papa ist alt. Es regnet immer bei uns. Es gibt nur schlechte Pflanzen. Wißt ihr das nicht? Ich wollte einen Garten machen, einen hübschen Garten in unserm Haus. Draußen im Freien ist zu viel Wind. Ich hätte in der Mitte vom Zimmer die Bretter aus dem Fußboden genommen, gute Erde hingetan, und dann Gras und dann Rosen und dann rote Blumen, die sich nachts schließen, mit hübschen kleinen Vögeln, Nachtigallen, Ammern und Hänflingen zum Plaudern. Papa hat’s mir verboten. Er hat gesagt, das würde das Haus verderben und würde Feuchtigkeit anziehen. Nun, ich wollte keine Feuchtigkeit. Also fahre ich mit euch dort hinunter.
Die Barke zog leise weiter. An den Ufern des Kanals gingen die Bäume vorbei, einer nach dem andern. Die Schleuse war schon weit. Man konnte das Boot nicht wenden. Der Remorqueur fauchte vorne.
— Aber du wirst nichts sehen, sagte Mahot. Wir fahren nicht aufs Meer. Niemals werden wir deine Fliegekäfer finden und nicht die Vögel und nicht die Frösche. Ein bißchen mehr Sonne wird’s geben — das ist alles. — Nicht wahr, Indier?
— Stimmt, sicher, sagte der.