Alle riefen auf einmal:
— Was? du bist verheiratet, Kleine?
Jeanie wurde rot, denn sie wußte nicht, ob sie auch wirklich verheiratet sei und wie sie antworten müsse.
— Die kenne ich, diese Verheirateten, sagte eine. Ich auch, wie ich klein war, wie ich sieben Jahre alt war, ich hatte kein Hemd am Leib. Nackt bin ich in den Wald gegangen, um meine Kirche zu bauen — und alle die kleinen Vögel halfen mir dabei. Da war der Geier, der brach den Stein, und die Taube, die schnitt ihn auseinander mit ihrem scharfen Schnabel, und der Dompfaff, der spielte die Orgel. Das war meine Hochzeitskirche und meine Messe.
— Aber die Kleine hat ihren Ehering, hat sie nicht? sagte die Dicke.
Und alle riefen durcheinander:
— Wirklich, einen Ehering?
Da küßten sie Jeanie, eine nach der andren, streichelten sie und ließen sie trinken, und es gelang ihnen sogar, die Dame zum Lachen zu bringen, die in dem kleinen Verschlag nähte.
Währenddem spielte eine Geige vor er Türe, und Jeanie war eingeschlafen. Zwei von den Frauen trugen sie vorsichtig auf ein Bett, eine kleine Treppe hinauf in einem Zimmerchen.
Dann redeten sie alle durcheinander: