Gewalt.
Und alle schlafen – dunkel –
Nein – licht soll es werden – licht – hell – grell.
Er schleicht hinaus vor das Haus mit Katzentritten.
Der Hund bellt – heult –
Alle schlafen – aber das Wort kann nicht schlafen – das Wort muß leben – lodern – zerstören –
Er klettert auf die Straßenlaterne, zerschlägt sie vorsichtig, entzündet die Fackel aus dem Schuppen, schlägt das Fenster ein – Licht fällt in das Haus – das Wort fällt in das Haus und der Dichter rast durch die dunklen Gassen.
Ruth fährt auf aus dem Schlaf. Sie trägt ein Kind im Leib. Ach nein. Die Feuerwehr ...
Der Säugling der Nachbarin ist verbrannt. Sonst wurde alles gerettet. Und die Teilnahme der ganzen Stadt wendet sich der Familie des geisteskranken Volksschullehrers zu.
Ruth besuchte Thomas mit Onkel Gustav in seiner Zelle. Er saß zusammengekrümmt über einem leeren Papier. Seine Augen blickten nicht mehr in sich hinein, aber hinaus und in das Leere. Und seine Knochen waren ohne Mark. Leer.