Pah, was geht's Euch alle an? Ich tue, was ich will. Noch schöner, mich in meinen Jahren meistern zu lassen! Albernes Getue! Komm doch nicht, Kerl, wenn Du nicht willst. Ich werde mich noch davon nicht umwerfen lassen!

Als er zurückkam, draußen vor der Einfahrt, zog Fritzchen einen kleinen Schlitten. Sie hatte ein schäbiges Mützchen auf, aber es stand ihr gut. Sie blieb stehen und sah den Vater an.

Da ging ihm eine heiße Welle übers Herz. »Fritzel –« sagte er unbeholfen und streckte seine Hand aus. Sie ließ die Leine, an der sie den Schlitten zog, fallen und kam zu ihm. Wie ihre großen ernsthaften Augen blickten!

»Fritzel – ich wollte schon – aber er will nicht – Fritzel –«

»Hat er Dich abgeschlagen?« fragte sie, blaß vor Spannung.

»Ja ja – er hat's – er hat's – ja Fritzchen –«

»Wein' doch nicht, Papa. Ich weine ja auch nicht. Guck!« Sie glühte vor Trotz.

»Ich wein' doch nicht, dumme Jöre. Weinen! Noch schöner! Nee, nee, lassen wir diese Leute laufen. Wer nicht will, der hat schon. – Magst Du denn diese Jungens – wie heißen sie doch? – so fürchterlich gern?«

»Das ist nun ganz egal!« sagte Fritzchen. Sie wandte sich um und lief ins Haus. Sie wußte, daß sie nun zum zweiten Male ihre Ritter- und Königslisten einer großen Umänderung unterwerfen müsse.

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