Ich staunte über seine ungewohnte Gesprächigkeit. Dahinter mußte etwas stecken. Dabei sah er mich so traurig an mit seinen Hundeaugen, daß er mir erbarmte.
„Tief auch, natürlich.“
„Und wenn man hineinfällt. — —“
„Kommt man schwer heraus — außer wenn man schwimmen kann.“
„Da unten schlafen, ewig — — mit Ihnen. — — Ich liebe Sie ja, — ich — —“
Ich entfernte mich rasch. „Sie wissen nicht was Sie reden — und mit wem.“
Das arme, dumme Männchen — — — Warum hatte gerade er mir das gesagt? — — — Und unwillkürlich dachte ich mir einen Andern an seine Stelle — groß und blond. — Ich sah die lieben blauen Augen voll Zärtlichkeit auf mich gerichtet — — und eine Sehnsucht überkam mich, eine Sehnsucht riesengroß, seinen Mund sprechen zu hören — von Liebe.
Vielleicht hat er nicht so Unrecht gehabt, der kleine Spanier. — Ruhen da unten auf dem Meeresgrund, wo Alles schweigt.
Die armen Irren!
Nicht mehr die Folter ungestillter Wünsche!