Monika rüttelte ihn am Arm: „Heinrich!“

Und plötzlich durchzuckte sie ein fassungsloser Schreck. Eiskalt rieselte ihr das Entsetzen den Rücken hinunter. Dieses regungslos starre Gesicht, in welchem kein Muskel gezuckt, als sie „Heinrich“ gerufen, diese nur halbgeschlossenen Augenlider, die das Weiß der nach oben gedrehten Augäpfel erkennen ließen, das war kein Schlaf, das war Bewußtlosigkeit!

Sie rannte in die Küche, stammelte ein angstbebendes: „Mama, komm schnell!“ und zog die Mutter mit sich fort.

Frau von Birken stürzte auf ihren Sohn zu.

„Heinrich!“

Aber trotz der heftigen Berührung gab er kein Lebenszeichen von sich. Die weißen Augäpfel stierten gespenstisch unter den Lidern hervor.

Die Mutter schrie auf, ein herzzerreißend gellender Schrei:

„Heinrich!“

„Aber er lebt ja noch,“ beruhigte Martha, die neugierig aus der Küche herzugelaufen war, „er ist noch ganz warm.“

„Martha, pfui, um Gottes willen, reden Sie nicht so!“ schrie die Baronin.