„Den Mädchen, die pfeifen, den Hühnern, die kräh’n, den’ soll der Teufel den Hals umdreh’n.“
Aber natürlich habe ich es nicht geglaubt, mein trautstes Monchen, und die olle Trübnersch ist ein Lügenmaul, das sage ich dreist, und wenn sie jeden Tag bei die Muckersch in die kleine Kapelle geht.
Na, denn hoffe ich, mein trautstes Monchen, daß es ein Forscher ist, sowie dem Fräulein Marie ihr Mann, der gnädige Herr von Hammerhof, der ist ja nu wohl viel zu hübsch für die lange Stange. —
Mein Fritzchen wird auch mal so einer, der läuft schon jetzt mit die Mädchen rum und ist noch keine fünf Jahre alt.
Die Ollsche, was die Tante vom Grün ist, ist ja nu gestorben, und wir haben ein sehr schönes Begräbnis gemacht, Fladen, Branntwein und alles.
Mit meinem Grün is es nicht mehr so recht, zu alt, Monchen, zu alt. Er hat das Reißen in alle Knochen, aber sonst ist es ja ein sehr guter Mann.
Zu Deine Hochzeit schicke ich Dir die Myrte, selbst gezogen, was Du im vorigen Winter bei mir gesehen hast.
Und nu grüße Deinen Bräutigam und sage ihm, er kriegt was Schönes, da er Dir heiratet.