Das waren nicht bloß Worte, die da auf ihn eindrangen und an sein kühles Herz klopften. Das war, als ob Monikas ganzes Sein sich auflöste in einen Strom, der zu ihm hinüberdrang, glühend und besiegend ...
Wie von selbst breiteten sich seine Arme auseinander und schlossen sich um das Mädchen, das sich mit einem unartikulierten Laut an seine Brust warf.
„Georg, — — Georg — — hast Du mich lieb?“
„Zu sehr, mein kleiner Schatz, zu sehr — —“
Er preßte seine Lippen auf ihren Hals und wie ein Stöhnen klang’s: „Ich komme ja doch nicht mehr von Dir los.“
Da hob sie den Kopf, und ihr Gesicht glühte von Liebe und glühte von Güte, von holdseliger, weiblicher Güte:
„Und Du sollst das nicht bereuen, mein Lieb! Ich will mich ja bessern, will mich ja nach Deinen Wünschen formen, — in allem... unserem Glück zuliebe...!“