Als er das Haus verließ, schien er seine ganze Spannkraft wiedergefunden zu haben.

Monika aber hielt ihr Versprechen. Gleich nach dem Lunch, das man zu zweien eingenommen, bat sie ihren Mann, ihr die zweitausend Mark für Karl zu geben.

„Höflich abgelehnt,“ sagte er.

„O Georg...“

„Lieber Schatz, es wäre ein haarsträubender Unsinn, einem noch nicht achtzehnjährigen Schüler eine solche Summe in die Hand zu geben. Wozu will er es denn überhaupt haben?“

„Er sagt, es sei eine Ehrenschuld.“

„Ehrenschuld? Mit dem Worte bezeichnen viele Leute recht unehrenhafte Schulden.“

„O, Karl ist solch ein lieber, netter Junge.“

„Gewiß, er ist ein sehr netter Mensch, aber das ist doch kein Grund, um seinen Hang zum Leichtsinn, zu bodenloser Liederlichkeit zu unterstützen! Was ist denn der Effekt davon, wenn wir ihm das Geld geben?! Er gibt es in leichtsinniger Weise aus!“

„Aber wenn er es doch für Schulden haben will...“