Der über das Schneefeld braust —
Das ist der Wind meiner Heimat,
Der heut mir die Locken zerzaust.
O tobe und tobe nur weiter, Herr Wind,
Und erfriert auch der See und die Zweige im Wald — —
Meine heiße, blühende Jugend,
Die machst Du doch nimmermehr kalt!“
Warm und selig war ihr zumute.
Mit aller Kraft ihrer Lungen sog sie die kühle Schneeluft ein.
Wie anders das war als der Großstadt Luft. O, diese Schnee-Einsamkeit, durch die der Wind sang statt der tobenden Straßen Berlins. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl mit der Natur rann warm und beseligend durch Monikas Adern. Sie mußte sich mit Gewalt zusammenreißen, um einigermaßen gesittet das Haus zu betreten.