»Ich darf’s nicht sagen,« sprach sie. »Sie könnten sonst glauben, daß ich Repressalien gebrauche.«
»Ich verstehe Sie nicht,« sagte er.
»Erinnern Sie sich vielleicht einer gewissen Anna Mimona?«
»Ja, nicht ganz ohne Gewissensbisse. Anna Mimona –«
»Das war ich.«
Er prallte zurück bis an den Rand des Teiches.
»Geben Sie acht!« rief sie erschrocken, und er blieb stehen und starrte sie an.
»Nähmaschine!« schrie er auf. »O, dann ist alles verloren, dann fürchten Sie mich nicht nur, Sie hassen mich auch. Nähmaschine!... Das können Sie mir nie und nimmer verzeihen!«
»Ich kann es freilich nicht mehr, weil ich es längst gethan habe. Ihr Rath war ja gut, aber befolgen konnte ich ihn nicht. Um eine Nähmaschine zu kaufen, braucht man Geld, und ich hatte keines.«
»Sie hatten keines. O ich roher, gedankenloser Dummkopf! Und ich habe die Gedichte nicht einmal gelesen.«