»Hier sind wir in Farmington,« unterbrach mich Twichell.

Wir stiegen aus und stapften durch den aufgeweichten Boden die hundert Schritte nach der Schule hin; unterwegs sprachen wir von der langentschwundenen Zeit, da wir und Warner in jene Gegend herausgestreift wären und wie schön die Zeit gewesen wäre.

Wir unterhielten uns mit meiner Nichte im Sprechzimmer; dann brachen wir auf. Vor dem Hause begegneten wir einer Doppelreihe von zwanzig oder dreißig jungen Damen aus Frau Porters Schule, die von einem Spaziergang nach Hause kamen. Wir traten zur Seite, als ob wir ihnen Platz machen wollten; in Wirklichkeit aber, um sie uns anzusehen. Auf einmal trat eine von ihnen aus der Reihe heraus und sagte:

»Sie kennen mich nicht, Herr Twichell; aber ich kenne Ihre Tochter, und das verschafft mir den Vorzug, Ihnen die Hand zu geben.«

Dann streckte sie ihre Hand mir hin und sagte:

»Und auch Ihnen möchte ich die Hand geben, Herr Clemens. Sie erinnern sich meiner nicht, aber Sie wurden mir vor dritthalb Jahren unter den Arkaden in Mailand von Leutnant H. vorgestellt.«

Was hatte mir nach so langer Zeit die Geschichte in den Sinn gebracht? War es wirklich die Nähe des jungen Mädchens oder war es nur ein eigentümlicher Zufall?

Besuch eines Interviewers.

Der kräftige, nette, ›schneidige‹ junge Mann nahm den Stuhl, den ich ihm anbot, und sagte, er gehörte zur Redaktion der ›Täglichen Blitzpost‹; dann fuhr er fort:

»In der Annahme, daß Sie nichts dagegen haben, möchte ich Sie interviewen.«