»O, schön! Das genügt, und ich bin Ihnen sehr verbun …«
»I–n, in, t–e–r, ter, inter–«
»Dann buchstabieren Sie es mit einem I?«
»Natürlich.«
»So, deshalb brauchte ich so lange!«
»Nanu, mein lieber Herr, womit wollten Sie es denn buchstabieren?«
»Ja, ich … ich … weiß nicht recht. Ich hatte das Konversationslexikon, große Ausgabe, vor und blätterte im Nachtragsband herum, in der Hoffnung, ich könnte das Wort unter den Abbildungen finden. Aber es ist eine sehr alte Auflage.«
»Nun, bester Freund, eine Abbildung davon wäre selbst in der neuesten Aufl … Mein werter Herr, ich bitte um Verzeihung, ich meine es absolut nicht böse, aber Sie sehen nicht – nicht – so – äh – intelligent aus, wie ich erwartet hatte. Nichts für ungut – ich meine es ja nicht böse.«
»O, bitte, bitte! Es ist mir, und zwar von Leuten, die mir niemals schmeicheln würden und auch gar keine Veranlassung dazu haben könnten, schon oft gesagt worden, daß ich in dieser Art geradezu eine Sehenswürdigkeit bin. Ja … ja; sie sprechen immer ganz hingerissen davon.«
»Das kann ich mir leicht denken. Doch um auf unser Interview zu kommen. Wie Sie wohl wissen ist es jetzt Brauch, jeden Menschen, der berühmt geworden ist, sofort zu interviewen.«