Das that ich denn. Henry bekam zuletzt sein Glas. Kaum hatte er das Getränk hinuntergegossen, so schlug es neun. Er lauschte, bis der letzte Schlag verklungen war, und sein Gesicht wurde bleich und immer bleicher. Dann sagte er:

»Jungens, ich bin ganz krank vor Angst. Helft mir – ich möchte mich hinlegen!«

Sie halfen ihm auf das Sopha. Er legte sich bequem zurecht und fing an einzuschlummern. Aber auf einmal sagte er und es klang, wie wenn einer im Schlaf spricht:

»Hörte ich Hufschlag? sind sie gekommen?«

Einer von den Veteranen sagte ihm ins Ohr:

»Es war Jimmy Parrish; er hat Bescheid gebracht, die Gesellschaft hätte unterwegs Aufenthalt gehabt, aber sie wären schon auf dem Wege und kämen bald. Ihr Pferd ist lahm, aber in einer halben Stunde wird sie hier sein.«

»O, ich bin so dankbar, daß ihr nichts passiert ist.«

Er war eingeschlafen, bevor die Worte kaum aus seinem Munde waren. In einem Augenblick hatten die behenden Burschen ihm seine Kleider abgezogen und ihn in die Kammer getragen, wo ich mir die Hände gewaschen hatte. Dort legten sie ihn ins Bett. Sie schlossen die Thür und kamen wieder heraus. Dann schienen sie fortgehen zu wollen, aber ich sagte:

»Bitte, ihr Herren, gehen Sie nicht! Sie würde mich nicht kennen, ich bin ein Fremder.«

Sie sahen einander an; dann sagte Joe: