»Würde die sich was daraus machen? Ißt sie denn diesen verteufelten Kram?«
»Sie? Meine Familie?« Seine Augen waren voll freundlichen Erstaunens. »Natürlich nicht.«
»O, also nicht! Und Sie?«
»Ganz gewiß nicht.«
»Ich verstehe; ’s ist wieder ’mal der Fall des Arztes, der seine eigene Medizin nicht nimmt.«
»Ich brauch’ es nicht … Es ist sechs Stunden her, daß Sie gefrühstückt haben. Wollen Sie Ihr Abendessen jetzt haben – oder später?«
»Ich bin nicht hungrig, aber ›jetzt‹ ist ebenso gut wie sonst ’ne Zeit und es wäre mir lieb, wenn ich damit fertig wäre und es vom Halse hätte. Es ist so ziemlich meine gewohnte Stunde, und Regelmäßigkeit wird von allen ärztlichen Autoritäten empfohlen. Ja, ich will versuchen, jetzt ein bißchen zu knabbern – ein kleiner Spazierritt wäre mir lieber gewesen.«
Der Professor reichte mir das abscheuliche ›Menu‹.
»Suchen Sie sich selber was aus – oder wollen Sie es später haben?«
»O, du lieber Gott! Weisen Sie mir mein Zimmer an. Ich vergaß Ihre strenge Vorschrift.«