Während dieser ganzen Zeit dachte ich glücklicherweise nicht daran, daß ich die Gewohnheit hatte, im Schlafe zu sprechen. Eines Nachts aber erwachte ich und sah, daß mein Schlafkamerad – mein jüngerer Bruder – aufrecht im Bette saß und mich beim Mondscheine betrachtete. Ich sagte:

»Was hast du denn?« –

»Du plauderst so viel, daß ich nicht schlafen kann.«

Ich richtete mich augenblicklich im Bette auf. Mein Puls stockte und die Haare standen mir zu Berge.

»Was hab’ ich denn gesagt? Rasch – heraus damit – was hab’ ich gesagt?«

»Nichts Besonderes.«

»Das ist eine Lüge – du weißt alles.«

»Alles –? Wovon denn? worüber?«

»Du weißt es recht gut: davon

»Wovon? – ich weiß nicht, wovon du redest. Ich glaube, du bist krank oder nicht bei Sinnen oder sonst ’was. Nun, jedenfalls bist du jetzt wach, und ich will versuchen, ob ich wieder einschlafen kann.«