»Eine Miene des Triumphes gleichsam, und der Ueberraschung glänzte einen Augenblick trübe durch die Angst im Gesichte meines Opfers. Ich war erregt, beunruhigt, und sagte:
»›Was hast du – entkam er denn nicht?‹
»Ein verneinendes Kopfschütteln.
»›Nicht? Was geschah denn?‹
»Die Genugthuung in dem verhüllten Gesicht war noch deutlicher. Der Mann versuchte einige Worte zu murmeln – es gelang ihm nicht; versuchte mit den behinderten Händen etwas auszudrücken – auch das mißlang: wartete einen Augenblick und neigte dann in bedeutsamer Weise sein Haupt gegen den Leichnam, der ihm am nächsten lag.
»›Tot?‹ fragte ich. ›Entkam nicht? – wurde gefangen und erschossen?‹
»Verneinendes Kopfschütteln.
»›Was dann?‹
»Wieder versuchte der Mann etwas mit den Händen zu thun. Ich beobachtete ihn genau, konnte aber seine Absicht nicht erraten; ich beugte mich über ihn und beobachtete ihn noch genauer. Er hatte einen Daumen herumgedreht und zeigte damit auf seine Brust.
»›Ah – erstochen meinst du?‹