»Was Sie zuletzt ausgespielt haben, kann ich nicht stechen, kann auch nicht mit der Farbe bedienen.«
Der Pfarrer lehnte sich verblüfft in seinen Stuhl zurück. Scotty stützte den Kopf auf und versank in tiefes Nachdenken. Bald blickte er jedoch wieder in die Höhe und sagte mit trübseliger Miene, aber doch voll Zuversicht:
»Jetzt hab’ ich’s, so daß Sie’s schlucken können. Wir brauchen einen Predigtmacher – einen Pfarrer.«
»Warum haben Sie das denn nicht gleich gesagt? Ich bin der Geistliche – der Pfarrer.«
»Bravo, das ist einmal ein Wort! Sie sehen, ich war zuerst gegen die Mauer gerannt und bin nun mit einem Satz hinüber. Schlagen Sie ein!«
Er streckte seine nervige Faust aus, umschloß des Predigers kleine Hand und schüttelte sie in brüderlichem Mitgefühl und herzlichem Vertrauen. »Jetzt ist die Sache in Ordnung, Meister,« fuhr er fort; »fangen wir nun von Frischem an, und wenn ich dabei etwas greine, so achten Sie nicht weiter darauf, denn, wir sind eben in einer argen Klemme, weil einer von den Jungens plötzlich Schicht gemacht hat.«
»Schicht gemacht?«
»Ja, er hat den Eimer umgeworfen, wissen Sie.«
»Ach, Sie meinen, er ist in jenes geheimnisvolle Land gefahren, von dessen Gestaden kein Wanderer jemals wiederkehrt?«
»Nein, er kehrt nicht wieder. Die Rechnung stimmt. Er ist ja tot, Meister.«