Wir fuhren und fuhren und fuhren. Ich merkte nichts; ich hatte mit meinem Weibchen zu thun. Endlich aber, bei Gott, dauerte es mir doch zu lange.

»Zum Teufel, Papa,« rief ich, »sind wir denn noch nicht dort?«

»Bald, mein Junge, bald,« und er lachte ganz merkwürdig.

Dieses ›bald‹ aber dauerte mir ewig.

»Papa,« sagte ich, »ich hatte nicht geglaubt, daß du unsere Wohnung auf dem Lande nehmen würdest. In Buffalo wäre ja doch wahrhaftig auch noch ’was zu finden gewesen.«

Er aber lachte nur.

»Gleich sind wir da,« sagte er, beugte sich zum Fenster hinaus, sagte dem Kutscher irgend etwas und der Wagen hielt an.

Wir stiegen aus. Die Wirtin Frau Johnson kam uns entgegen und führte uns in die für uns gemietete Wohnung. Ich sah mir alles mit einem Blicke an und wurde ganz verteufelt verzagt dabei.

»Höre Pa …« sagte ich und nahm meinen Schwiegervater beiseite. »Bei dir ist’s wohl nicht richtig, daß du solch ’ne Wohnung für mich nimmst.«

»Weshalb, mein Junge?« fragte er und machte das ehrlichste Spitzbubengesicht von der Welt.