»Teufel, weil das Ding Geld kostet, sicherlich heidenmäßig viel Geld, und ich keins habe! Wenigstens nicht genug. Kannst du mir keins pumpen?«
Da aber lachte er auf. »Nein, mein Junge; aber laß dir kein graues Haar wachsen, fürs erste werde schon ich dafür sorgen.«
»Na, wenn’s so ist, meinetwegen.«
Und ich nahm mein Weibchen unter den Arm und zeigte ihr all die schönen Räume, die ich für sie gemietet hatte, mit dem stolzen Bewußtsein meiner Splendidität.
»Aber das ist ja viel zu schön,« sagte sie bewundernd.
Ich aber entgegnete stolz: »O für dich, mein Kind, ist mir nichts zu teuer.«
Meine Freunde indessen, und es kamen deren immer mehr, denn hinter jeder Gardine, hinter jedem Schrank steckte einer, hatten sich’s bequem gemacht, und schickten sich an, das Bankett hier erneuern zu wollen. Vergeblich erklärte ich, daß sich das wahrhaftig nicht schicke. Sie möchten jetzt ’mal gehen und uns allein lassen. Sie lachten aber nur, und mein Schwiegerpapa – lachte auch. Was blieb zu thun?
Ich warf kurz entschlossen einen nach dem andern hübsch sachte und freundlich zur Thür hinaus, meinen Schwiegerpapa und Frau Johnson mit inbegriffen; dann schloß ich zu – sah noch unter jedes Möbelstück, ob nicht doch noch ein oder der andere Freund drunter stecken geblieben wäre und atmete auf.
Nichts, gar nichts. Wir waren allein. Endlich allein!