»Vier Minuten nach sechs Uhr abends, meine Rosannah, soll hinfort – –«

»Zwölf Uhr dreiundzwanzig Minuten nachmittags – –«

»Ei, Rosannah, mein Schatz, wo bist du denn?«

»In Honolulu auf den Sandwichsinseln. Und wo bist du? Bleibe bei mir; verlasse mich keinen Augenblick! Ich könnt' es nicht ertragen. Bist du daheim?«

»Nein, Teure, ich bin in New York – ein Patient in ärztlicher Behandlung.«

Ein qualvoller Schrei drang in Alonzos Ohr, es klang wie das scharfe Summen einer verletzten Fliege: die Reise von ein paar tausend Meilen hatte die Kraft des Lautes abgeschwächt. Alonzo sagte rasch:

»Beruhige dich, mein Kind. Es ist nichts; ich werde bereits wieder gesund durch die Heilkraft deiner holden Nähe. – Meine Rosannah!«

»Ja, Alonzo? O, wie du mich erschreckt hast! Fahre fort.«

»Bestimme den Hochzeitstag, Rosannah!«

Es folgte eine kleine Pause; dann antwortete eine schüchterne, leise Stimme: »Ich erröte – aber vor Freude, vor Glück. Möchtest du es gerne bald haben?«