»Noch in dieser Nacht, Rosannah! nur nicht das Wagnis eines weiteren Verzuges! Warum nicht gleich? – noch in dieser Nacht, in diesem Augenblick!«

»O, du ungeduldiger Mann! Ich habe niemand hier als meinen guten alten Onkel, einen früheren Missionar – niemand als ihn und seine Frau. Es würde mir so von Herzen lieb sein, wenn deine Mutter und deine Tante Susanne – –«

»Unsere Mutter und unsere Tante Susanne, meine Rosannah!«

»Ja, unsere Mutter und unsere Tante Susanne – ich will gerne so sagen, wenn es dir recht ist; es wäre mir so lieb, wenn sie bei der Trauung zugegen wären.«

»Ich möchte es auch. Wie wär's, wenn du an Tante Susanne telegraphiertest? Wie lange würde es dauern, bis sie käme?«

»Der Dampfer geht übermorgen von San Francisco ab und ist acht Tage unterwegs; sie würde also am 31. März hier sein.«

»Dann bestimme den 1. April, teuerste Rosannah!«

»Ums Himmels willen, Alonzo, da würden wir ja zu Aprilnarren!«

»Wir würden dann jedenfalls die glücklichsten, welche die Sonne jenes Tages auf dem ganzen weiten Erdenrund bescheint; was ficht's uns also an? Sage am 1. April, Teure.«

»Nun denn, von Herzen gern, der 1. April soll es sein.«