»›Ach, er ist tot, er ist tot,‹ schluchzte sie tiefbetrübt, ›und ich habe ihn nicht einmal mehr gesehen vor seinem Ende!‹

»›Ja,‹ sagte ich, ›er ist tot – er ist tot – er ist tot – o, wird denn diese Qual niemals aufhören!‹

»›Sie haben ihn also auch geliebt, wie ich?‹

»›Geliebt, – wen?‹

»›Den seligen Georg – meinen teuern Neffen.‹

»›Ach – den. Jawohl – jawohl – freilich, freilich. Knips' ein, knips' ein – ach, das Elend bringt mich noch um.‹

»›Dank, Ehrwürden, tausend Dank für die Trostesworte. Auch mir schlägt der Verlust eine tiefe Wunde. Sie waren wohl bei ihm in den letzten Augenblicken?‹

»›Letzte Augenblicke – bei wem?‹

»›Nun bei dem geliebten Verstorbenen.‹

»›Ja so – o ja – ich glaube wohl – ich weiß nicht. Gewiß – ich war da – ich war da!‹