Eine halbe Stunde lang gruben und schwitzten sie. Kein Erfolg. Noch eine halbe Stunde der Mühe und des Schweißes. Derselbe Erfolg. Jetzt sagte Huck:

»Liegt so 'n Schatz immer so tief drunten?«

»Manchmal, – nicht immer. Gewöhnlich nicht. Wir haben eben vermutlich nicht den richt'gen Platz getroffen.«

Sie wählten eine andere Stelle und fingen von neuem an. Etwas weniger rasch als im Anfang ging die Arbeit von statten, doch machten sie Fortschritte. Stillschweigend mühten sie sich eine Weile ab. Schließlich stützte sich Huck auf seine Schaufel, wischte sich mit seinem Aermel die Schweißtropfen von der Stirn und fragte:

»Wo gehen wir nachher hin, wenn wir hier fertig sind?«

»Ei, an den alten Baum, denk' ich, der dort auf dem Cardiff-Hügel hinter dem Haus der Witwe Douglas steht.«

»Einverstanden! Wird uns aber die Witwe den Schatz nicht wegnehmen? Der Baum steht doch auf ihrem Boden.«

»Die uns wegnehmen? Sollt's mal probieren! Wer so 'nen Schatz findet, dem gehört er auch. 's kommt gar nicht drauf an, wo er gefunden wird.«

Das lautete beruhigend. Die Arbeit schritt voran. Endlich sagte Huck: