Ja, der Abschied auf ewig, den wir von dieser Karawane nahmen, war viel bitterer, als der Abschied von jenen anderen Toten, die im Vergleich mit diesen nur Fremde für uns waren, und die zudem schon so lange tot waren. Aber diese hatten wir bei Lebzeiten gekannt und hatten sie gern gehabt – und nun kam der grimmige Tod und riß sie vor unsern Augen weg und wir blieben mitten in der großen Wüste so einsam und verwaist – das tat uns so weh und wir wünschten, wir möchten auf unserer Reise lieber gar keine Freunde mehr gewinnen, wenn wir sie auf solche Art wieder verlieren sollten.

Als wir am nächsten Morgen erwachten, war’s uns ein bißchen fröhlicher ums Herz; denn wir hatten großartig gut geschlafen, weil Sand das allerbequemste Bett auf der ganzen Welt ist, und ich begreife nicht, warum Leute, die’s haben können, sich nicht eine solche Ruhestatt leisten. Außerdem ist Sand auch ein schrecklich guter Ballast; unser Ballon war nie zuvor so ruhig gesegelt wie jetzt.

Tom meinte, wir hätten wohl zwanzig Tonnen Sand an Bord, und dachte darüber nach, was wir wohl am besten damit anfangen könnten; es war guter Sand und es schien uns unvernünftig zu sein, ihn fortzuschmeißen. Da sagte Jim:

»Massa Tom, können wir nix mit ihm zu Hause nehmen un die Sand verkaufen? Wie große Zeit brauchen wir zu die Reise?«

»Das kommt auf den Weg an, den wir fahren.«

»Nu, Massa Tom, die Sand is zu Haus mehr als eine Viertel Dollar for die Wagenladung wert, un ich glauben, wir haben zu ’s allermindeste zwanzig Wagenladungen. Wieviel würden die machen?«

»Fünf Dollars.«

»Bei Jingo, Massa Tom, laß Sie uns auf die Stelle zu Haus reisen! Das machen ja mehr als annerthalb Dollars auf jede von unsere drei Köpf – nich?«

»Ja.«