כי כלה ונחרצה שמעתי מאת יהוה צבאות

In Vers 29 wird gesagt:

גם זאת מעם יהוה צבאות יצאה

Es ist klar, dass dieser Vers mit seinem גם זאת auf v. 22 zurückweist, dass er also auch erst um dieser Rückbeziehung willen geschrieben ist. Aber damit ist nicht gesagt, dass auch das Maschal erst um der vorangehenden Stücke willen gedichtet worden ist. Bestimmte Bezugnahmen auf das Vorhergehende in Inhalt und Form finden sich in demselben nicht. Wir werden es daher vorläufig als ein besonderes Stück zu betrachten haben. Die Frage, ob es nicht mit den anderen Stücken trotzdem denselben Verfasser haben könne, wird nachher erörtert werden.

Wir kommen zu c. 30,27–33. Auch dieses Stück ist eine besondere Weissagung, welche von dem Erscheinen Jahwes zum Entscheidungskampfe mit „Assur“ handelt. Sie beginnt ohne irgendwelche Anknüpfung an das auch selbst schon unjesajanische Stück v. 18–26 mit dem volltönenden Eingänge:

הנה שם יהוה בא

Das Stück ist aber auch in sofern selbstständig, als es keinerlei Anspielungen und Rückbeziehungen auf die jesajanischen Stücke unseres Buches enthält. Assur wird in denselben nicht einmal erwähnt.

Ohne Anschluss an ihre Umgebung nach vorwärts und rückwärts ist auch die messianische Weissagung c. 32,1–8; auch sie setzt völlig neu ein mit ihrem הן v. 1. Andrerseits ist aber doch hervorzuheben, dass sich in diesem Abschnitte manche Anklänge an jesajanische Stellen unseres Buches finden, die wie Rückbeziehungen und Nachahmungen aussehen, v. 2b erinnert an c. 28,12, v. 3a an c. 29,9 f. 30,10; die Stammler in v. 4 an c. 28,7 ff., 30,10. 2.

Diese Beziehungen sind ja freilich für sich genommen keine zwingenden Beweise dafür, dass das Stück c. 32,1–8 der Herstellung unserer Sammlung seine Entstehung zu verdanken hat; wir werden aber nachher sehen, dass noch andere Gründe stark für diese Annahme sprechen.

c. 33 ist wieder ein für sich selbstständiges Stück. Es ahmt zwar mit seinem הוי in v. 1 den jesajanischen Stücken nach; es schliesst sich aber weder unmittelbar an jesajanische Partieen an, noch ist in seinem Inhalt und seiner Form etwas zu entdecken, was sonst auf dieselben hinwiese und als Erklärung oder Berichtigung derselben aufgefasst werden könnte.