[2] Die Zukunftserwartung des Jesaia. Göttingen 1893.

[3] Hackmann a. a. O. S. 7 Anm.

[4] [S. 71].

[5] Mit Ausnahme des ersten und letzten Stückes, die besonders besprochen werden müssen.

[6] Denselben Bau im Anfange zeigt auch das kurze Stück c. 29,15.

[7] Mit Ausnahme von c. 28,1–4 und 32,9–14.

[8] Bezüglich des Schlusses könnte man sich ja zur Not mit c. 31,4 begnügen. Aber der oben nachgewiesene grobe Missverstand vieler Exegeten in der Auslegung des Bildes vom knurrenden Löwen über seiner Beute zeigt doch, dass dies allzukurze Wort ein nicht völlig genügender Abschluss des Ganzen ist. c. 31,1–3 redet von der Vernichtung der beiden verbündeten Heere: „Da stürzt der Schützer und fällt der Geschützte“ v. 4 soll nun jedenfalls in gewaltigem Bilde vom Löwen den Untergang der Stadt Jerusalem malen. Aber Jesaia sagt in diesem Verse nur, dass sich Jahwe im wilden Heerzuge der Assyrer auf Jerusalem stürzen wird. Was dann geschieht, sagt Jesaia nicht mehr. Wahrscheinlich ist, dass der Schluss weggefallen ist; möglich ist aber allerdings auch, dass sich Jesaia mit der Andeutung durch das kurze, aber packende Bild begnügt hat. Das konnte sich jeder selber ausmalen, wie es der Beute unter den Tatzen des knurrenden Löwen ergehen würde; und Jesaia hat auch sonst nicht, auch nicht in dem Bilde vom Weinberge c. 5. die Zerstörung Jerusalems mit dürren Worten ausgesprochen.

[9] [S. 48].

[10] Zu c. 30,8 S. 195.

[11] Duhm, Kommentar S. 195.