Dann wandte er sich zu Horst, mit treuherzigem Lachen und das Herrische war im Versinken: „wissen Sie, daß ich einen heillosen Bammel habe?“

„Wovor?“

„Nun vorm öffentlichen Auftreten! Lieber ins Trommelfeuer, in einen Gasangriff als auf die Rednerbühne! Ein Zustand, in dem man sich nach einem Schlaganfall sehnt —“

„Dann —“

„Würden Sie es lassen, wollen Sie sagen!“

„Ich meinte eigentlich, damit bringen Sie doch der Partei ein großes Opfer.“

„Nicht so ganz. Es ist doch hier wie überall ein gehöriger Schuß Eitelkeit dabei. Und der Ärger, daß man diese Angst, diesen kleinen Schweinhund, nicht unterkriegt.“ Die jungen Pferde gingen unruhig in seiner Hand. „Sehen Sie, meinen Tatterzustand merken selbst die Rösser.“

In dem Gasthof, dessen Saal für die Versammlung bestimmt war, spannten sie aus. Der Wirt, gar nicht unterwürfig, ein trockener, grader, ernster Mann mit soldatischem Blick nahm den Baron gleich beiseite.

„Ich habe die Rednerbühne eben noch umstellen lassen.“

„Warum?“