„Bitte!“

„Oder vielmehr zur Hausordnung. Es ist nicht angemessen und nicht gebräuchlich, daß in solchen Versammlungen geraucht wird.“

„Quatsch!“ schmetterte einer von oben.

„Ich ersuche den Herrn Vorsitzenden, im Interesse der Redner das Rauchen zu verbieten.“ Georg Stump war selbst ein leidenschaftlicher Raucher. Er ärgerte sich, daß er sich anständig benahm, während die anderen pafften.

Der Vorsitzende zauderte. Seine Unentschlossenheit entfesselte die Galerie.

„Rauchfreiheit!“ brüllte einer. An alles wird Freiheit als Schwanz gehängt. Und ein anderer schrie gebietend: „Wenns mir roochert, rooche ich!“

„Abstimmen! Abstimmen!“ riefen nachdrücklich ein paar Volldemokraten von der heiligen Majorität.

Die Glocke des Vorsitzenden drang durch. „Ich will kein Verbot aussprechen,“ erklärte er mit richtiger Taktik, „ich bitte die Anwesenden im Interesse der Redner und der Damen —“

Weiter ging es nun wirklich nicht. Warum mußte Vater Dobbertien auch so altfränkisch sein!

„Die Damen schmökern ja selbst!“ mußte er sich von unten belehren lassen, wo mehr als eine ihre Rauchkringel durch die Luft drehte.