Nur Kunz machte ein beschauliches Gesicht. „Ich weiß nicht,“ bemerkte er, „ob es fantastisch ist, bei einer Bettstatt an gehobelte Bretter zu denken. Ein so rühriger Schläfer, wie ich es nun einmal bin, darf getrost sein Fell nächstens einem Holzhändler zur Ausbeute überlassen.“
Frau Tilde, lächelnd, erkundigte sich jetzt nach der Beköstigung, nach der Küche.
„Unser Essen ist gut“, bestimmte Horst.
„Herrlich!“ sang Gisbert aus seiner Höhe.
Kunz aber starrte wie entseelt vor sich hin.
Borkhus, dem er Spaß machte, weckte ihn und forderte genußsüchtig: „Sie müssen auch Ihr Sprüchlein sagen.“
„Soll ich? O Du mein! Unser Koch ist Installateur von Beruf. Die Wasserleitung ist sein Leben. Teekesselfett ist sein Element. An seiner unsterblichen Kartoffelsuppe hat er unverzagt solange gearbeitet, daß er jetzt imstande ist, sie sogar ohne Kartoffeln herzustellen.“
„Danach sehen Sie eigentlich nicht aus“, meinte Frau Tilde.
„Oh, wenn ich mir nicht dann und wann ein paar Gabelbissen zusammenwilderte —“
„Lassen Sie sich nicht dabei kriegen!“ drohte Borkhus. „Und wer bereitet Ihnen wo diese Leckereien zu?“