Am Waldrand schlendert er hin, unter der Unruh vorbei und schaut, ob da ein Schwamm seinen Schirm aufspannt, einen braunen oder einen gelben. Von den korallenroten leuchtet über den Nadelgrund manchmal einer herüber.
»Die Sonne liegt zu lange auf dem Wald in diesem Jahr; wenn der Hans das Schwammsäckl neu füllen will für den Winter und noch etlichen Vorrat mehr zusammentragen möchte, so muß er in dieser Zeit fei darauf bedacht sein. Durch den Bau ist dasmal alles aus der Ordnung geraten, die einer sich im Waldland zurechtgemacht hat.«
Da, wie der Alte den Hau hereinkommt, kreuz und quer, weil er manchmal mit der Hacke einen Pilzling umwendet, läuft ihm ein Schnaufen entgegen.
Er sieht den Hahn und die Hennen gemächlich aus den Fichten her heimziehen, und den Schnaufer tut der Kathlfranz, der heimgekommen ist, und sich den Staub und den Sonnenschein mit dem Wasser vom Gesicht spült.
Ist ihm darauf geflogen beim Roden, weil der Hau so viel sonnig ist, denkt der Zachenhesselhans, aber er sagt:
»Fei frühzeitig Feierabend ist gewesen heut, Franzl, daß Du schon daheim bist.«
»Auf einen Samstag geht's nit so lang,« antwortet der Franzl und deckt sein Gesicht und die Ohren wieder mit den hohlen Händen zu, aus denen das Wasser läuft. Und noch einmal! Darum kann der Franzl nichts weiter antworten; und er hört auch nicht, was der Zachenhesselhans zu ihm sagt.
Wie der Franzl das Tuch zum Trocknen herabnimmt, das er über den Bornständer gelegt gehabt hat, ist nur noch in den Fichtenwipfeln das Glühen der letzten Sonne und die Schatten kriechen kalt und scharf aus dem Wald.
»Die Vogelbeerbäume werfen die Blätter fort und die Birken auch,« hebt der Zachenhesselhans wieder an.