Hui, fährt der Sturm um die Ecke! Hui fährt er auf den Zachenhesselhans los wie er ihn erblickt!
»'s is fei grad, als hättst einen den ganzen Tag gesucht und nit gefunden, wütiger Bergwind Du! Da muß sich einer die Kappe über die Ohren ziehen.«
Der Wald dröhnt, als säng ein Heer darin das Siegeslied nach einer geschlagenen Schlacht.
Aus der Unruh geht schon ein Lichtband in die Dämmerung und sagt dem Zachenhesselhans: die Frauen sitzen droben am Klöppelsack und der Helari wird angefangen haben, den Hafer zu schlagen.
Wie der Alte in die Stube gekommen ist, ist die Resl justament mit dem Licht hinausgegangen, zu schauen, ob etwa ein Zigeuner auf den Flur getreten ist, weil die Haustüre geschrieen hat.
Jetzt steckt sie die Stalllaterne an, um gleich an das Abendmelken zu gehen und der Helari wirft den Kühen das Heu in die Raufen.
»Fanele, gut ist's, daß wir allein sind. Weißt's schon?«
»Was ist geschehen?«
»Den Franzl suchen sie, weils ihn haben wildern sehen.«
»Gelt, Du erschrickst mich?«