So wird er geflohen sein, und weil er auf den Anruf hin nit gestanden hat, haben sie hinter dem Sakra dreingebrannt.«
Der Zachenhesselhans hat das Tranlämplein angesteckt und hat schon dreimal das Fenster aufgeschoben und in den Sturm gehorcht. Der überbrüllt alles und wütet, als wollt' er die Berge aus der Erde reißen.
Und eine Finsternis fällt aufs Land, schwärzer wie der Wald.
»So muß einer doch nachschauen, ob sie auf der Hölle das Schießen haben gehört,« sagt der Alte.
Er hat das Ofentürl offenstehen lassen; aus dem Ofenloch läuft ein rotes Licht heraus und läuft an der Wand hin – zuckend, als blies der Wind hinein. Das macht hell genug, hat der Zachenhesselhans gedacht und er hat die Flamme jetzt wieder herabgeblasen vom Tranlämplein.
Nun geht er auf den Flur unter die Treppe, wo die Stalllampe am Nagel hängt. Die hat vier Glaswände rings, damit das Flämmlein nicht herauslangen kann ins Stroh; die hat vier Glaswände rings: so kann der Wind auch nit hineinlangen ans Licht und wenn er es noch so wild umtanzt.
Der Hans tut die Scheibe auf an der Stalllampe. Das Licht steckt er am Ofenfeuer an, schließt die Tür vor dem Brand und will hinausgehen in Nacht und Sturm.
Wie er die Haustür aufgeklinkt hat, ruft's draußen »Halt!« und Schritte gehen.
So läuft der Sturm nicht, und der Sturm hat eine andere Stimme.
»Halt!« ruft einer dem Zachenhesselhans zu? Wer denn? Der Tod oder ist sonst einer, der hier »Halt!« zu rufen hat mit so herrischer Stimme?