»Nein, ein Licht nit, aber einen Gedanken. Wenn Sie das Stückl bis in die Höll mitgehen, so leih ich Ihnen das meinige. Ich, für den Heimweg, borg mir eins in der Höll.« – –

So gehen sie durch den verstürmten Wald, in dem die Riesenorgel braust; so gehen sie über das Stachelschwein, auf dem der Sturm steht, der in die Posaune stößt. Ein Regen sprüht und fährt klingend gegen die goldenen Scheiben der Hölle.

»Gute Nacht mitsammen!«

Die drei Männer steigen den Hang empor.

Der Zachenhesselhans pocht an die Scheiben.

Wie ihm das Wawrl die Haustür auftut und sich nit genug wundern kann, sagt der Alte:

»Leutln, es geschehen Dinge am Sonnenwirbel, wie sie nit geschehen sind, seit der Zachenhesselhans ein junger Sünder war und noch den rostigen Stutzen selig gern hatte!« –

Wie sie am Kachelofen saßen, plauderten und die Augen blank wurden, legte der Wind sich draußen schlafen.

Die Mitternacht schlich ums Haus als der Zachenhesselhans mit der geliehenen Stalllampe heimwärts schritt.

»Halt ein bißl,« rief er dem Hans-Tonl zu, der die Haustür gerade von innen verriegeln wollte.