»Kann einer denn gar nit erfahren, wesweg die Unruh so viel andachtsvoll geworden ist über Nacht?«

Das Fanele schaut von der Seite nach der Tür, hält die Klöppel mit der Linken und die Rechte hebt's vor den Mund:

»Der Franzl, das Waldweibl, das schwatzhaftige, hat geplauscht.«

»Auch noch dazu? Zu wem denn?«

»Den Wurzltonl, den Einräumer Peter und den Peterl hat er getroffen im Wald, wo die Holz rucken. Und da die drei justament ein Frühstück machen und den Kaffee wärmen am Reisigfeuer, hat er sich zu ihnen gesetzt.«

»Wird haben auch ein Holz rucken wollen, der Franzl,« entgegnet der Zachenhesselhans und kneift die Augen zusammen.

»Zum erzählen hat er angefangen – na, hat er gesagt: wenn das Fensterl ein wenig weiter wär gewesen, dem Fanele hätt das schön passen sollen.«

»Höllsakra, Windhund verdammigter!« – Knacks.

Jetzt hat der Zachenhesselhans das Spitzl am Pfeifenrohr entzweigebissen.

»Ui je, das Spitzl! Na, wenn's eh kein Zahn ist, den braucht einer notwendig zum Pfeifehalten. Ein Mundstückl läßt sich wieder hineinsetzen, ein neues. Wird dem Franzl auf die Rechnung gesetzt.«