»Kommst einen Sprung zum Einräumer hinüber, Wurzltonl?«
»Hui, was gibt's denn?«
»Ein ganz Rares, Tonl.«
»Ich komm.«
Wie die Männer dem Zachenhesselhans erzählt haben vom letzten Frühstück auf dem Hau, bei dem sie mit dem Kathlfranz am Waldfeuer gehockt und der Spätherbststurm in den Wipfeln sein schauerlich Lied gebraust hatte, tritt sich einer im Vorhaus stampfend den Schnee von den Stiefeln.
Dann kommt der Peterl in die Stube und wirft seine Joppe über das Wäschestängl – ein silberner Sprühtau liegt darauf vom feinen Schnee, der bei der Fahrt den Hang hinab darübergestäubt ist.
Weil die Männer reden, setzt sich der Peterl schweigend auf die Ofenbank und nimmt den Papierstreifen zur Hand, auf dessen Muster er Gorl näht.
»Geh her, Peterl. Junge Arme wie Deine taugen auf dem Sonnenwirbel nit für Nadel und Zwirn. Ein Briefl hab ich zu lesen.«
Da legt der Peterl die Näherei beiseite und fährt aus den Stiefeln. Dann liest der Zachenhesselhans den Abschiedsgruß, den ihm der Postbote diesen Vormittag gebracht hat.
»Na, Peterl, was meinst zu dem da?«