»Freuen kunnt sich einer, daß der Wildling zum Wald hinaus ist.«

Der Peterl springt auf und ein Glanz fliegt in seine Augen.

»Jetzt, den Berg hinein fahr ich den Zachenhesselhans mit dem Hörnerschlitten und auf der Unruh wird gehalten.«

Wie der Zachenhesselhans sein Pfeiflein sich gefüllt hat, wartet der Peterl schon mit dem Schlitten vor der Tür.

Jenseits der Straße beginnt die Fahrt; sturmschnell fliegt der Schlitten über den Schnee; der stiebt wie Nebel unter den Kufen hervor, ein Nebelstreif von weißem Schnee wirbelt hinter ihm drein. Aber kein Halten ist vor der Unruh, weiter geht's und sausend zutale. Erst vor der Höll ist ein Halt.

»Auch gut,« sagt der Zachenhesselhans, »die wissen's eh noch nit.«

Der Hans-Tonl ist gerade dabei, ein Häuslein aus Brettern über den Brunnentrog zu bauen. Er schneidet im Hausflur mit der Säge das Holz zurecht.

Und wie sie in der Höll wußten: der Franzl ist ein Zigeuner geworden, so stellen die Männer zu dritt das neue Brunnenhaus über den Trog.

Während sie die letzten Bretter passen, zusammenfügen und hämmern, ist die Dämmerung heraufgeflogen aus dem Wald.

»Eine Arbeit muß auch einen Lohn haben,« sagt der Hans-Tonl, heißt den Alten und den Jungen in die Höll gehen und schenkt einen Schnaps ein.